Video-Tagebuch bei "Kirche.tv vor Ort"

 

3. Video-Rückblick
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Pfarrer Dietmar Heeg interviewt Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. zum Thema "Katholikentage". Ein Ausschnitt aus dem Interview.

2. Video-Rückblick
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Ulrich Fischer, Leiter der Katholischen Fernseharbeit in Frankfurt interviewt Pater Eberhard von Gemmingen SJ, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan in Rom. Thema: Vatikan

Video-Rückblick
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Interview mit Bischof Dr. Felix Genn, Essen und Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Speyer.

   

24.05.2008: Liveaufzeichnung ab 10.30 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück

(Für die sporadischen Tonprobleme während der Aufzeichnung bitten wir um Ihr Verständnis. Herzlichen Dank im Voraus!)

     
 
 
 

   

23.05.2008: Liveaufzeichnung ab 16.20 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück

     
 
 

 

   

23.05.2008: Liveaufzeichnung ab 16.05 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück
Interview mit Bischof Bode, Osnabrück

     
 
   

   

23.05.2008: Liveaufzeichnung ab 15.25 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück
u. a. mit dem Interview mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble

     
 
 
 
   

23.05.2008: Liveaufzeichnung ab 9.50 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück

     
 

 

   

22.05.2008: Liveaufzeichnung ab 12.50 Uhr
vom Katholikentag aus Osnabrück

     
 
   

Martin Korden berichtet vom Katholikentag
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Bilder, Videos und Reportagen: Live vom 97. Katholikentag in Osnabrück berichten Martin Korden (Kirche.TV-Volontär aus Frankfurt) und Kerstin Humberg (Journalistin aus Hamburg). Näher dran können Sie selbst in Osnabrück kaum sein!


 

 

Osnabrück, 24. Mai, 16.45: Früher Lehrer, heute Vater

Die Spaghetti ist er bald satt, aber im Vatikan fühlt er sich noch immer wohl: Pater Eberhard von Gemmingen, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan. Wenn man wie er als Journalist in Rom arbeitet - wie erlebt man da Weltkirche? "Wenn man durch Rom läuft, denkt man die ganze Welt sei voll von Priestern und Ordensleuten", sagt Pater von Gemmingen. Doch die Realität ist anders. Das weiß auch der Pater. Er selbst ist Jesuit. "Warum sollte man als junger gläubiger Mensch zu den Jesuiten gehen?", will Ulrich Fischer von ihm wissen. Pater Eberhard von Gemmingen schmunzelt. "Weil wir tolle Burschen sind!" Spontan fallen ihm folgende Begriffe ein: Tolle Spiritualität, kein Karrierismus, eine gute Organisationsstruktur... Als Journalist bei Radio Vatikan ist Pater von Gemmingen extrem nah dran am Papst. Wie hat er die Wandlung von "Kardinal Ratzinger" zu "Papst Benedikt" erfahren? "Früher war er ein Lehrer", kommentiert Pater von Gemmingen. "Als Präfekt der Glaubenskongregation musste er Fehler suchen, die Hefte rot anstreichen... Heute ist er ein Vater. Ein Förderer, Tröster - auch Lehrer, aber nicht nur. Deshalb hat er sein Verhalten geändert!" (kmh)

 

Osnabrück, 24. Mai, 15.20: Lampenfieber im "Kirche.TV"-Truck

Eine Menschentraube vor dem "Kirche.TV"-Truck. Kapuzinermönch Bruder Paulus Terwitte steht auf der Bühne und stellt sich einem simulierten Interview mit Bettina Schausten, Moderatorin der ZDF-Sendung Politikbarometer. Die Interviewfragen haben unsere Kollegen vom Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), der katholischen Journalistenschule, zuvor aufgezeichnet. So wie viele Mitarbeiter am "Kirche.TV"-Truck ist Bettina Schausten Absolventin des ifp.

Während über den Fernsehbildschirm im "Kirche.TV"-Truck Schaustens Fragen flimmern, sehen sich die Katholikentagsbesucher einer Fernsehkamera gegenüber. Auf diese Weise können sie sich selbst im Fernsehinterview erleben. Das Ergebnis bekommen sie anschließend auf eine CD-Rom gebrannt.

"Was ist das Schönste an diesem Katholikentag?", will Bettina Schausten im simulierten Interview von Bruder Paulus wissen. "Das Schönste ist, dass die Menschen hier ihre Meinungen kundtun... sie pfeifen, sie klatschen... und ich spüre den guten Willen, die frohe Botschaft Jesu Christi in die Welt zu tragen!" Unbedingt treffen wolle er den Medienbischof Gebhard Fürst aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart, sagt Bruder Paulus. "Um mit ihm zu diskutieren, wie wir als katholische Kirche eine größere Präsenz in den Medien erreichen können!" (kmh)

  Glücksrad-Gewinne wie RTL-Sporttaschen und hölzerne "Albrecht Dürer"-Bibeln locken die Katholikentagsbesucher an den "Kirche-TV"-Truck

 

Osnabrück, 24. Mai, 14.22: Trommeln, Klatschen und ghanaische Gesänge

Die Sonnenmilch ist fast aufgebraucht, die Bischofspostkarten gehen langsam zur Neige. Kollege Fischer sollte in den Produktvertrieb gehen. Wann immer er die Katholikentags-Besucher zum "Bischofsraten" einlädt, gehen die Karten weg wie das kühle Pils nach Feierabend. Dazu Trommeln, Klatschen, afrikanische Gesänge. Als der Boss einer ghanaischen Musikgruppe aus dem Erzbistum Hamburg die Fernsehkameras an unserem "Kirche.TV"-Truck entdeckt, ist er nicht mehr zu bremsen. In Windeseile trommelt er den Rest seiner Truppe zusammen. Spontan schmettern die afrikanischen Männer und Frauen ghanaische Volkslieder vor laufender Kamera. Schon beginnen die ersten Kinder mit ihnen zu tanzen. Phantastisch! (kmh)   

 

 

 

 

Osnabrück, 24. Mai, 12.30: Mit Gottes Segen ins Endspiel

Drei Bischöfe in zwei Stunden. Die heutige Bischofsquote am "Kirche.TV"-Truck ist enorm. Nach Erzbischof Dr. Werner Thissen aus Hamburg und Bischof Heinz-Josef Algermissen aus Fulda war eben der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bei uns zu Gast: Erzbischof Robert Zollitsch aus Freiburg. Seitdem er der deutschen Bischofskonferenz vorsitzt, platzt sein Terminkalender aus allen Nähten. Die Anfragen von Journalisten häufen sich. Gestern habe er sich einen ganzen Tag lang von einem Journalisten begleiten lassen - vom Frühstück bis zum Abendessen. "Die Kirche muss in den Medien präsent sein!", sagt Zollitsch, auch wenn die Berichterstattung über die Kirche oft sehr selektiv sei. Das gelte auch für Katholikentage. Wie sein Vorgänger Kardinal Karl Lehmann frage er sich beim Lesen der Zeitung manchmal, ob er eigentlich auf der gleichen Veranstaltung gewesen sei wie die Journalisten. 

Schon gibt sein Begleiter ihm ein Zeichen. Erzbischof Zollitsch muss los. Zum nächsten Termin. Freizeit? Fehlanzeige. Selbst seine Eintrittskarten für ein Spiel bei der Europameisterschaft werden voraussichtlich in der bischöflichen Schublade bleiben. Sein persönlicher EM-Tipp: "Ich gehe davon aus, dass Deutschland ins Endspiel kommt", sagt Zollitsch. Na bitte. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. (kmh) 

 

 

Osnabrück, 24. Mai, 11.25: Vom katholischen Münsterland in die Diaspora

Was für ein Schreck! Während ich noch gemütlich unter dem Sonnenschirm am "Kirche.TV"-Truck hocke, um mir Fragen für das Interview mit Erzbischof Dr. Werner Thissen zu überlegen, steht der Erzbischof plötzlich vor mir. Pünktlich um 10:00. Dabei war ich mir sicher, ich hätte im Programm 10 Uhr 30 gelesen... Gott steh mir bei, schießt es mir durch den Kopf. Einmal tief durchatmen - und das Interview geht los. Seit November 2002 ist Dr. Werner Thissen Erzbischof von Hamburg. Früher war er im Bistum Münster daheim. Im Vergleich dazu sind Katholiken in Hamburg eher spärlich gesät. Was unterscheidet das Leben in der nordischen Diaspora vom Wirken im katholischen Münsterland? Erzbischof Thissen lacht. Für ihn sei das Leben in der Diaspora auch eine Chance: "Als überzeugte Christen können wir dort noch viel Überzeugungsarbeit leisten und persönlich für unseren Glauben werben!", sagt er. Warum nicht ein bißchen missionarisch tätig werden? Oh ja! Meine atheistischen und protestantischen Freunde in Hamburg werden sich freuen... (kmh)

  Wiedersehensfreude pur! Katholiken aus dem Bistum Münster freuen sich über den spontanen Austausch mit ihrem früheren Weihbischof: Erzbischof Dr. Werner Thissen, seit 2002 Erzbischof im Bistum Hamburg

 

Osnabrück, 23. Mai, 18.26: Bischöfliche Videobotschaften im Internet

Segler-Kanal, TV Gusto oder Astro TV. Die Zahl digitaler Fernsehsender wächst mit jedem Jahr. Warum hat die katholische Kirche eigentlich noch keinen eigenen Fernsehkanal? Das erste Argument der meisten Bischöfe am Stand von Kirche.TV sind die Kosten. Wenn die katholische Kirche einen eigenen Sender betreibe, dann müsse die Qualität top sein. Das aber koste. Argument Nummer zwei ist die Furcht vor der möglichen Verdrängung aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Unsere Präsenz im säkularen Fernsehen ist ein hoher Wert - den dürfen wir nicht preisgeben", meint Franz-Peter Tebartz-van-Elst aus dem Bistum Limburg. Tatsächlich ist das "Wort zum Sonntag" nach den Tagesthemen die älteste Sendung im deutschen Fernsehen. Die RTL-Bibelclips erreichen jeden Sonntag rund 3,5 Millionen Zuschauer. Andererseits gilt es auch für die katholische Kirche die Chancen der digitalen Medien zu nutzen. Der Limburger Bischof weiß das. Seit einiger Zeit geht er deshalb selbst mit kurzen Videobotschaften online. Auf der Website seines Bistums gibt er beispielsweise Kommentare zum österlichen Hirtenbrief. Sehr fortschrittlich - Kompliment! (kmh)

  Franz-Peter Tebartz-van-Elst aus dem Bistum Limburg im Interview mit dem Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für die RTL-Gruppe und die ProSiebenSAT.1 Media AG
 

 

Osnabrück, 23. Mai, 17.40: Erinnerungen sind Rosen im Winter

Strahlende Kindergesichter am Glücksrad. Freudige Umarmungen beim Wiedersehen alter Bekannter. Sonne, so viel, dass sie einem fast zu Kopf steigt. Gospelgesänge, Kirchengeläut. Dazu Weißbier aus einer kirchlichen Brauerei. Was braucht man mehr zum Glück? Momentan nichts. Doch was bleibt nach dem Katholikentag? Was nehmen wir mit in den Alltag? Ist am Ende alles Schall und Rauch? Bischof Franz-Peter Tebartz-van-Elst aus dem Bistum Limburg schüttelt den Kopf. "Erinnerungen sind Rosen im Winter", sagt er. "Schöne Erinnerungen sind die Quelle, aus der wir an trüben Tagen Kraft schöpfen". (kmh) 

 

 

Osnabrück, 23. Mai, 14.05: Gedankenfutter aus Spontanpredigten

Wow, der Mann im braunen Kapuzinergewandt ist nicht nur erstaunlich spontan, seine "Spontanpredigten" machen auch noch Sinn! Seine Worte sind wie Gedankenfutter. Unser Kollege Ulrich Fischer, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz beim ZDF, hatte heute Vormittag die Idee mit der "Spontanpredigt". Das Prinzip: Die Katholikentagsbesucher dürfen Bibelverse rufen. Im nächsten Augenblick muss der Kapuzinermönch Bruder Paulus Terwitte lospredigen. Als Moderator des Gesprächskreises "Um Gottes Willen" bei N24 ist der Mann ein Medienprofi.

 

 

"Du bist mein Hirte!", ruft eine weißhaarige Frau mit buntem Schal. Keine fünf Sekunden später philosophiert Bruder Paulus über Wüsten und Weiden. "Heute versuchen viele Menschen sich selbst auf die Weide zu führen - und verdursten dabei!" Wir müssten unserem Hirten vertrauen, ihm folgen, sagt der Kapuzinermönch. Schon erwischt ihn der nächste Bibelvers. Diesmal von einem jungen Mann mit Vollbart: "Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Rebzweige!". Bruder Paulus nickt, nimmt Anlauf: "Weinstock sein", sagt er und hält inne. "Rebe sein". Er nickt. "Verläßlich mit anderen Menschen verbunden sein". Wieder eine kurze Pause. "Wahres Leben geschieht nur da, wo wir verbunden sind, uns auf Gott und andere Menschen einlassen!". Die Katholikentagsbesucher nicken. Doch ganz so ernst bleibt die Spontanpredigt nicht. Als Bruder Paulus schließlich von "umschließender Liebe" spricht, können sich auch die Katholikentagsbesucher das Lachen nicht mehr verkneifen. "Sie hat mich ins Herz geschlossen. Oh Gott! Hoffentlich komme ich da wieder raus!". (kmh)

 

Osnabrück, 23. Mai, 11.05: Über die Politik des Sports

Diplomatischer hätte seine Antwort nicht ausfallen können. Wer in diesem Jahr Europameister wird, wollte Pfarrer Dietmar Heeg von Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europa-Parlaments, wissen. "Der Beste soll gewinnen - und wenn es Deutschland ist, dann freue ich mich umso mehr!", sagt Pöttering und schmunzelt. Früher habe sein Nachwuchs sich einmal darüber beschwert, dass er Prognosen im Sport zu diplomatisch abgäbe: "Du lässt aus europapolitischen Gründen immer die anderen gewinnen!". Als Europapolitiker sollte er das wohl, aber auf dem Katholikentag beten wir trotzdem für das deutsche Team! (kmh)

  Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europa-Parlaments, im Gespräch mit Pfarrer Dietmar Heeg

 

Osnabrück, 22. Mai, 18.40: Wer bin ich? Katholische Bischöfe auf der Postkarte

27 Männer, die meisten mit Brille, schauen freundlich lächelnd von einem großen Plakat. Das sind sie – die 27 katholischen deutschen Bischöfe. Erstaunlich, wie viele der Würdenträger die Passanten spontan erkennen! Ich selbst komme gerade mal auf sieben. Vielleicht haben die Katholikentagsbesucher vorher geübt. Die bunten
Bischofs-Postkarten, die es am "Kirche.TV"-Truck zum mitnehmen gibt, haben sich jedenfalls schon am ersten Tag als Renner entpuppt. Demnächst hängen die katholischen Bischöfe an Pinnwänden und Kühlschränken. Aber warum auch nicht? (kmh)

 




Osnabrück, 22. Mai, 17.30: Urlaub ohne Schweine

In Osnabrück heisst es: "Wenn wichtige Gäste kommen, dann werden bei uns die Schweine aus der Stadt getrieben und die Gehängten von den Bäumen genommen!", sagt Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen. Als gebürtiger Osnabrücker muss er das wohl wissen. Der Politiker macht eine kurze Pause und richtet sich sodann direkt an seine Zuschauer: "Haben Sie hier irgendwo Gehängte oder Schweine gesehen?" Die Katholikentagsbesucher lachen und schütteln den Kopf. Gebannt lauschen sie dem Interview am "Kirche.TV"-Truck – und fühlen sich willkommen. Für ihn habe der Katholikentag in Osnabrück etwas Seismographisches, so Wulff. "Hier hören und fühlen Sie, wo den Menschen im Land der Schuh drückt – und gerade wir Politiker können das gut gebrauchen". Der Katholikentag sei für ihn wie Urlaub, sagt Wulff – und hetzt nach 15 Minuten gleich weiter zum nächsten Termin. (kmh)

   

 

 

Donnerstag, 22. Mai, 15.30: Der Fernsehpfarrer und die Sonnenmilch

Pfarrer Dietmar Heeg atmet auf, als er die Flasche mit Sonnenmilch sieht, die Julia eben besorgt hat. Sein Gesicht zeigt schon eine bedenklich rote Färbung. Seit heute Morgen steht er unter freiem Himmel, überlegt sich Fragen, führt Interviews, kündigt die nächsten Gäste an. Auf den Treppenstufen unseres Trucks sitzend, hat er eben das nächste Interview vorbereitet. In wenigen Minuten wird Dr. Silvana Koch-Mehrin, Europaparlaments-Abgeordnete der FDP zum Interview an unserem Stand zu Gast sein. Um 17 Uhr kommt Christian Wulff, Ministerpräsident Niedersachsens. Auch die Journalistin Maria von Welser, der Präsident des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, der Hamburger Erzbischof Werner Thissen und viele andere Bischöfe haben ihren Besuch am "Kirche.TV"-Truck schon zugesagt. Sie alle werden sich seinen journalistischen Fragen stellen – zum Beispiel zur Medienpolitik der katholischen Kirche, ihrem persönlichen Glauben oder dem Motto des diesjährigen Katholikentags "Du führst uns hinaus ins Weite". Hauptsache Pfarrer Heeg hält durch! (kmh)
 

Donnerstag, 22. Mai, 12.40: Über den Glauben sprechen und dazu stehen!

Am Anfang Papyrus und Wachstäfelchen, heute Radio, Fernsehen und Internet. Die Kirche hat immer die Medien ihrer Zeit genutzt, um die christliche Botschaft zu verkündigen. Mit welchen Programmen und Formaten sie das im Zeitalter der Massenmedien tut, das präsentieren wir, katholische Fernseh- und Radiojournalisten, an unserem "Kirche.TV"-Truck auf der Kirchenmeile. Ein Highlight werden sicher unsere prominenten Interviewgäste wie der Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble oder der Fraktionsvorsitzende der Fraktion "Die Linke" Gregor Gysi sein. Kathrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des deutschen Bundestags, war eben schon da. Früher, da hat sie ihren Glauben lieber für sich behalten, so Göring-Eckardt. "Inzwischen habe ich meine Meinung geändert". Als überzeugte Christin müsse man auch missionarisch in der Öffentlichkeit über seinen Glauben sprechen und zu seinen Überzeugungen stehen, sagt sie und lächelt. Recht hat sie.

  Als überzeugte Christin müsse man auch öffentlich über seinen Glauben sprechen, meint Kathrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des deutschen Bundestags

 

Donnerstag, 22. Mai, 11.15: Der Erzbischof und die Kanzlerin im Duett

Eigentlich sollte ich schon am Glücksrad stehen und den Katholikentags-Besuchern Fragen zum kirchlichen Fernsehprogramm stellen. Doch lockt mich die Stimme unserer Kanzlerin ins Nachbarzelt. Tatsächlich: Umringt von Kamerateams und Fotografen steht dort Angela Merkel auf der Bühne des Erzbistums Hamburg. Schon hebt ein Mann in schwarzem Gewand die Hand und stimmt ein Lied an: "Lobet und preiset ihr Völker den Herrn, freuet Euch seiner und dienet ihm gern...". Die Frauen neben mir können sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: Gemeinsam mit der Kanzlerin beginnt der Hamburger Erzbischof Werner Thissen einen Kanon zu singen. Und das Publikum schmettert mit! (kmh)

     

Wie ich das bunte Treiben liebe! Diese einzigartige Mischung aus Menschen aller Altersgruppen, Kirche und Kultur. Für mich sind Katholikentage Inspiration pur – eine Extraportion Glaube und Hoffnung. Hier in Osnabrück werden wir, das Team von Kirche.TV und dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), bis Sonntag mit unserem "Kirche.TV"-Truck mitten auf dem Domplatz stehen. In gewisser Weise ist das fast sinnbildlich, denn für meine Kollegen und mich steht fest: Die Medien sind die modernen Marktplätze. Nur wer dort seinen Stand aufmacht, wird gehört! (kmh)

   

Donnerstag, 22. Mai, 10 Uhr 35: Den Ordensschwestern auf der Spur

Mit einem kurzen Ruckeln stoppt der Zug. "Willkommen in Osnabrück, der Stadt des 97. deutschen Katholikentags!", schallt es aus den Lautsprechern an Gleis 5 des Osnabrücker Bahnhofs. Kaum angekommen, tönen aus der Ferne schon die Klänge brasilianischer Sambatrommeln. Ohne Stadtplan, dafür immer zwei Nonnen in schwarzen Ordenskleidern auf der Spur, bahne ich mir meinen Weg durch die Osnabrücker Innenstadt. Vorbei an einer Gruppe von Fahrradpilgern aus Kleve, mitten über den Wochenmarkt am Domplatz. Da ist er – der weiße "Kirche.TV-Truck. Da sind sie – meine früheren Journalisten-Kollegen! Die Sonne lacht. Mein Herz auch. (kmh)

 

 

 

       

 

       

 

        

 

       

 

 

 

 

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Riaz macht sich für Flutopfer in seiner Heimat Pakistan stark.
Quelle: ARD Mediathek

Tagessegen

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Video zum Namenstag heute:
8.9. Adrian

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